Das Wetter erleben

Mal zu kalt, mal zu warm. Hauptsache nicht das, was man will.

Hat das Wetter mal wieder seinen eigenen Kopf?
Mal schwül und heiss, dann wieder grau, kühl und nass – wir sind hin- und hergeworfen zwischen Wetterextremen und innerem Widerstand:
 „Schon wieder Regen…“, «Noch immer kein Schnee», „Viel zu heiss heute…“, „So fühlt sich Sommer nicht an…“ Und doch – ändern können wir es nicht.
Der Gast liebt die Sonne, der Einheimische wartet auf den Powder. Der Gärtner liebt den Regen und die Gartenparty fällt ins Wasser.
Was wir jedoch verändern können, ist unsere Haltung. Wir werten so schnell und so automatisch. Und mit jeder inneren Bewertung verlieren wir ein Stück Lebensfreude, weil wir den Moment ablehnen, statt ihn anzunehmen. Vielleicht ist genau jetzt die Zeit, bewusst zu üben: Nicht zu werten, sondern zu beobachten. Nicht zu kämpfen, sondern zu atmen. Nicht zu warten, sondern zu leben.
Glück bedeutet nicht, dass alles perfekt ist.
Glück beginnt da, wo wir im Alltäglichen Freude finden – im Duft nach Sommerregen, in einer kühlen Brise, in einer Tasse Tee, während draussen die Tropfen fallen, in der kalten Luft die im Winter die Lungen füllen.
Ich lade dich ein, das Wetter nicht nur zu überstehen, sondern es ganz bewusst zu erleben – so wie es ist.

Mit Wärme im Herzen

Georgia